Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.
Martin Sonneborn: „Ob Georgescu nun tatsächlich der „Rechtsextremist“ ist, als den hiesige Medien ihn unisono ausweisen, darf uns ganz egal sein, denn für den hier verhandelten Sachverhalt ist es völlig unerheblich. Er könnte auch an UFOs, fliegende Spaghettimonster, Karl Marx, den Klimawandel und die Zahnfee glauben, ohne dass es die geringste Rolle spielte, denn die rumänische Präsidentschaftswahl wurde nicht wegen etwaiger Überzeugungen oder Ansichten eines Kandidaten annulliert, sondern wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten auf einem Sozialkanal für Halbstarke.“
In einem beispiellosen Vorgang wurde vor aller Augen die Präsidentschafts-Wahl in Rumänien so durchgezogen, dass der „richtige“ Kandidat gewonnen hat. Nach dem 1. Wahlgang war dem aussichtsreichsten Kandidaten die Präsidentschaft wohl nicht mehr zu nehmen. Aus fadenscheinigen Gründen wird die Wahl annulliert. Vor der Nachfolge-Wahl wird der immer noch aussichtsreiche Kandidat erst verhaftet und dann wird ihm verboten, an der Wahl teilzunehmen.
Der Geheimdienst hat einen Bericht vorgelegt, der die gesamte AfD als „gesichert rechtsextrem“ bezeichnet. Es gibt allerdings keinen Vorwurf der Anwendung von oder des Aufrufs zur Gewalt. An diesem Bericht haben die gesichert Linksextremen im und außerhalb des politisch-medialen Komplexes ihre helle Freude.
Auf der anderen Seite ist dieser Bericht dermaßen albern, dass er der AfD keinen Schaden zufügen wird und das Vertrauen der Bevölkerung in den politisch-medialen Komplex weiter abnehmen wird.
Die Reaktionen zum Fall „Clownswelt“ und die gescheiterten „Demos gegen Rechts“ zeigen, dass die mediale Macht der pseudo-linken Spinner trotz allen Geschreis deutlich abnimmt.
Aus dem Beitrag von vor zwei Jahren: „Sollte jemand denken, bei den Aussagen des Predigers Quinton Ceasar handele es sich um Satire, täuscht sich.
Mensch möge sich den Abschluss-Gottesdienst des Evangelischen Kirchentages ansehen, bei dem Quinton Ceasar ab der 28. Minute seinen Auftritt hat und der begeistert umjubelt wird.
Der Evangelische Kirchentag wie der Auftritt von Claudia Pechstein beim Grundsatzkonvent der CDU verdeutlichen, dass ehedem fortschrittliche oder konservative Ideen und Organisationen dem Zeitgeist hinterherhecheln, auch wenn dieser noch so gaga ist, und selbst nicht mehr ernst zu nehmen sind.“
Wer geglaubt hatte, der Höhepunkt der christlichen Narretei in Deutschland sei auf dem Evangelischen Kirchentag 2023 in Nürnberg erreicht, täuscht sich – in Hannover wurde es noch schlimmer.
„Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung aus CDU/CSU und SPD ist zu lesen: „Die Arbeitswelt ist im Wandel. Beschäftigte und Unternehmen wünschen sich mehr Flexibilität. Deshalb wollen wir im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
Mit anderen Worten: Der 8-Stunden-Tag könnte bald Geschichte sein. Das sind keine guten Aussichten, denn diese Errungenschaft musste über Jahrzehnte hinweg von der Arbeiterbewegung mühsam erkämpft werden. Wenn jetzt so getan wird, als bringe das auch für Arbeitnehmer mehr Vorteile, lenkt dies von den eigentlichen Problemen ab: Nicht nur sind viele Tätigkeiten schon acht Stunden am Tag enorm kräftezehrend, auch wird so getan, als hätten die Arbeiter bald freie Wahl.
Mitnichten sieht es danach aus. Eher scheint die Abschaffung des 8-Stunden-Tags nur der Anfang zu sein, um dauerhaft die Arbeitszeit zu verlängern.
Denn was viele nicht wissen: Die 40-Stunden-Woche ist keineswegs gesetzlich festgeschrieben.“