Zur Zeit läuft in den Kinos der Film „Steve Jobs“.
Für diejenigen, die mit dem Namen Steve Jobs nichts anfangen können, ein kurzer Einblick von Walter Isaacson:
„Manche Führungspersönlichkeiten treiben Innovationen voran, weil sie das große Ganze gut überblicken. Andere realisieren dies durch die Beherrschung der Details. Jobs tat beides, unermüdlich. Die Folge war, dass er über drei Jahrzehnte hinweg eine Reihe von Produkten auf den Markt brachte, die ganze Industriezweige veränderten:
- den Apple II, in dem Wozniaks Platine verwendet wurde: Woz verwandelte diese in den ersten Personal Computer, der nicht nur für Freaks geeignet war
- den Macintosh, der die Heimcomputer-Revolution einleitete und grafische Benutzeroberflächen populär machte
- Toy Story und weitere Kassenschlager von Pixar, durch die sich neue Perspektiven auf das Wunder digitaler Vorstellungswelten eröffneten
- die Apple Stores, mit denen man die Rolle eines Ladens bei der Definition einer Marke neu erfand
- den iTunes Store, durch den die Musikindustrie neu geboren wurde
- den iPod, durch den die Art und Weise, wie wir konsumieren, verändert wurde
- das iPhone, durch das Handys zu Geräten wurden, mit denen man Musik hören, Fotos machen, Videos aufnehmen, E-Mails lesen und schreiben und im Internet surfen kann
- den App Store, der eine neue inhaltproduzierende Industrie hervorbrachte
- das iPad, mit dem Tablet-Geräte eingeführt wurden und gleichzeitig eine Plattform für digitale Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Videos angeboten wurde
- die iCloud, durch die der Computer von seiner zentralen Position bei der Verwaltung unserer Inhalte verwiesen wurde, und die ermöglichte, dass alle unsere Geräte nahtlos miteinander synchronisiert werden können
- und schließlich das Unternehmen Apple selbst, das Jobs als sein größtes Werk betrachtete, ein Ort, wo die Vorstellungskraft gehegt und gepflegt, angewendet und in die Tat umgesetzt wurde – und das auf eine derart kreative Art und Weise, dass aus Apple das wertvollste Unternehmen der Welt wurde.“